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Wirtschaftslage
Lage der Bauwirtschaft im 1. Halbjahr 2009 In Panamá wird weiter investiert in der Baubranche. Der Wert der Bauten ist jedoch zurückgegangen. Deutlich weniger investiert wird im Landesinneren in Regionen wie David, Chitré, Santiago, Aguadulce usw. In den 3 Jahren zuvor hatte die Branche ein Wachstum von durchschnittlich 17,5%. Von Januar bis Juli im laufenden Jahr war ein Rückgang zu verzeichnen von 11,1%. Jaime Jované, Präsident der panamaischen Kammer für das Bauwesen, erklärt, dass die Privatwirtschaft weiter investiert, sich aber mehr daran orientiert, ob die Infrastruktur auch wirklich stimmt, also Strom, Trinkwasser, Strassen, Telefon und Internet, wie Fluganbindungen. 89,9% der Investitionen im Bausektor konzentrieren sich auf die Provinz Panamá. Davon umfasst ist also sowohl auch Panamá de l´Este im Osten und Coronado im Westen - natürlich nicht zu vergessen das Grossprojekt „Panamá-Pazifico“ in Howard. Man investiert gern in Meeresnähe, in klimatisch günstigen „Mikrokosmen“ mit wenig Niederschlag und in den Bergen dort, wo man schöne Aussichten hat. Der Tourismussektor hat seine eigenen Wachstumsgesetze und floriert auch derzeit. Eingebrochen sind die hochpreisigen Residenzen für Ausländer, da herrsch derzeit eher ein „eisiges Klima“. Viel investiert wird derzeit in Chame (mit Coronado), Antón (mit Playa Blanca) und in Colón, der heruntergekommenen zweitgrössten Stadt des Landes mit aber einem nicht unattraktiven Umland an der Karibikküste. Allein in diesen drei Gebieten wurden zuletzt USD 134,8 Millionen Dollar investiert. Gut vorwärts geht es mit den Tourismusprojekten, die allesamt nicht allzu weit von der Hauptstadt entfernt liegen. Zu nennen sind hier Hostal El Comején (San Carlos), Solarium Hotel & Beach Club (Coronado), Gran Hotel Azuero (Herrera) und Bijao Resort (Río Hato).
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Investitionsoffensive der Hilton-GruppeGleich mit 4 verschiedenen Hotelprojekten plant die Hilton-Hotelkette ihr Comeback nach Panamá im Lauf der kommenden zwei Jahre.
- Das
"Hilton Panamá" wird 351 Hotelzimmer bekommen auf 27 Ebenen in einem
Wolkenkratzer mit insgesamt 68 Stockwerken. Ein Kasino kommt da auch
rein. Dieses Hotel entsteht in der Av. Balboa.
- Nicht weit weg in
Obarrio entstehen die "Embassy Suites" in der Nachbarschaft von der
Credicorp Bank und der Global Bank (Calle 50). 72 Stockwerke wird das
Gebäude haben, es entstehen 306 Hotelzimmer. 32 Stochwerke werden
vermietet an Büros etc.
- Im Bereich Via España und Avenida
Federico Boyd entsteht Hiltons "Doubletree Hotel", das betrieben werden
wird von "Blue Star Hospitality". 213 Zimmer entstehen dort auf 8
Stockwerken.
- Das "Hilton Garden Inn Panama" entsteht im bei
Touristen beliebten Gebiet von El Cangrejo. Betrieben werden wird es
von "Metropolitan Hotels". 163 Zimmer entstehen sowie 7 Suites. Es wird
das preiswerteste Hotel der Hilton Gruppe in Panamá werden.
Daniel
Hughes, zuständig bei Hilton für die Karibik, Mexiko und Lateinamerika
gibt zu erkennen, daß Hilton nicht den Anschluß verpassen will in einer
der am stärksten wachsenden Orte der Region.
Englischer O-Ton: "We
are very excited about these developments in the city of Panama and our
return to this beautiful city. These additions reinforce our commitment
to have a presence in one of the fastest growing destinations in the
region. We’re looking forward to being part of a thriving city that
continues to offer some of the best tourist attractions in the region."
Ein deutlicher Fingerzeig für potentielle Investoren.
Die Hilton-Gruppe hat es sich bestimmt gut überlegt, bevor sie sich zu dieser Offensive entschloß. Die derzeitigen Marktpreise werden nicht mehr ewig Bestand haben - zumal es eine wirkliche Wirtschaftskrise in Panamá ja gar nicht gibt.
Und dann kommt noch der Schwung dazu, den die neue Regierung Martinelli bringt ab 1. Juli 2009.
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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 21 May 2009 )
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Entwicklung des Immobilien-Marktes
2007 hatte Panamá ein Wirtschaftswachstum von mehr als 11%, selbst 2008
endete noch mit 9,2%. Und wenn im laufenden Jahr die Welt in
wirtschaftliche Tristesse verfällt, erreicht Panamá noch immer ein
Wirtschaftswachstum von +5%. Wer durch Panamás Einkaufsstraßen
flaniert, kann nicht auf die Idee kommen, daß die Welt sich in einer
Wirtschaftskrise befindet, stellt "Latin Business Chronicle" fest.
Die Zeitung befaßt sich aktuell mit dem Immobilienmarkt und den Banken
in Panamá. Die Banken wären extrem liquide. Gleichwohl werden Kredite
nur zurückhaltend vergeben. Die - in Schwierigkeiten geratenen -
ausländischen Banken mit Tochtergesellschaften im Land verhalten sich
extrem restriktiv. Dabei muß man wissen, daß die HSBC sogar Marktführer
in Panamá geworden ist, nachdem man die bis dahin größte Bank Panamás
aufgekauft hatte (Banistmo).
Die Kreditvergabekriterien für den Immobilienmarkt wurden folgerichtig
verschärft. Betroffen sind geplante Projekte oder diejenigen, die
gerade in der Startphase standen. Die Eigenmittel müssen schon
erheblich sein, etwa in Form von einer Quote von 70% hinsichtlich des
Vorabverkaufs. Werden Kosten überschritten, trägt das allein der
Entwickler.
Weniger betroffen ist die Finanzierung von Projekten für die
einheimischen Käuferkreise, also Wohneinheiten im Preissegment bis zu
USD 100.000.
Obwohl von Krise in Panamá keine Rede sein kann, wird auf die Preise
von hochwertigen Immobilien Druck ausgeübt werden, es wird zu
Preiseinbrüchen kommen. Die ausländischen Käufer sind krisenbedingt
weniger. Aber die Preisabschläge - auch bei Neubauten aufgrund deutlich
nachgebender Materialkosten - sollte Ausländer mittelfristig sogar
verstärkt anziehen. Panamá bleibt ein hochinteressanter Immobilienmarkt
mit großer Zukunft als Pensionärsparadies und wirtschaftliche
Drehscheibe für ganz Lateinamerika.
Für US-Amerikaner wie zahlreiche lateinamerikanische Staatsangehörige
anderer Länder bleibt Panamá ein sehr kostengünstiges Land mit hoher
wirtschaftlicher und politischer Sicherheit - schön ist das Land auch
noch.
So der "Latin Business Chronicle".
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 23 February 2009 )
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Konsequenz der verschärften Kreditkrise
Immobilien als Rettung?
Nichts
ist mehr sicher. Aktien fallen, die Entwicklung festverzinslicher
Papiere – auch Staatsschuldverschreibungen – sind nicht mehr
kalkulierbar bei einer Zinspolitik, die zwischen Krisenmanagement und
Inflationsbekämpfung hektisch hin und her pendelt und die Staatsverschuldungen rund um den Globus ins Unfaßbare anschwellen lassen. Derivate in Zeiten
der Kreditkrise sind für einen gesunden Nachtschlaf bestimmt nicht
förderlich. Beständig erreichen uns Meldungen auch der bislang
angesehensten Banken über Verluste in Milliardenhöhe. Die Lage der
Finanzbranche bleibt noch lange angespannt - allen Schönrednern zum Trotz, die schon seit
Monaten immer wieder das Ende der Krise ausriefen. Sie werden immer weniger. Klar ist, daß die Ära, in der die stolzen Investmentbanken die Wall
Street regierten und Jahr für Jahr Milliarden an Boni ausschütteten,
definitiv vorbei ist. Und Immobilien? Es war die Immobilienkrise in den USA, die die aktuelle Finanzkrise ausgelöst hat. Aber
war das wirklich eine Immobilienkrise? Natürlich nicht, die Immobilien
sind nicht schlechter geworden. Wahnwitzige Finanzjongleure haben haben
Phantasiewerte aufgeblasen. Diese Scheinwerte sind geplatzt, nicht die
Immobilien und ihre realen Werte.
Große Investoren, die
händeringend nach einem sicheren Hafen für die zu verwaltenden
Vermögenswerte suchen, haben das “Betongold” schon vor dem "Schwarzen Sonntag" (14. September 2008) wiederentdeckt gehabt und
investieren in Immobilien selbst in den USA wieder. Warum nicht, wenn
der Preis für die Immobilie wieder seinem tatsächlichen Wert - nach
platzen der Spekulationsblase - entspricht. Zumal der Dollar derzeit noch immer billig ist.
Der
“Spiegel” berichtet vom Ausverkauf der berühmten Wolkenkratzer New
Yorks an Auslandsinvestoren – siehe Artikel vom 14. Juli 2008. Steinreiche Auslandsinvestoren beißen sich immer mehr Teile von der berühmten Skyline ab: Und
zwar so berühmte die das Chrysler Building, das GM Building, das
Flatiron Building, das Philip Morris Hauptquartier an der Park Avenue,
das Lipstick Building, das Seagram Building, das Lever House, das alte
Nobelhotel Essex House, das umgebaute Plaza Hotel (Luxusapartements),
das Citigroup-Gebäude an der Südspitze Manhattans, das historische
Kaufhaus O'Neill an der Sixth Avenue (wo jetzt auch Apartements
entstehen), das denkmalgeschützte Helmsley Building an der Park Avenue
(schon wieder weiterverkauft) und so weiter. Im Jahr 2007
investierten Ausländer mehr als 52 Milliarden Dollar in
US-Geschäftsimmobilien - doppelt so viel wie noch 2006. 16% der
Ausgaben stammten aus Nahostkassen. In Manhattan ging jeder zweite
aller von Ausländern gekauften Wolkenkratzer an einen Investor aus
Nahost.
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 23 February 2009 )
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Weltweite Rezession
Wirtschaftswachstum nur in SchwellenländernPanamá 2009 vor China und Indien?
Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wird im kommenden Jahr gleichzeitig die Wirtschaftsleistung in Nordamerika, Europa und Japan schrumpfen.
Das Horrorszenario einer Weltrezession stammt nicht von Apokalyptikern, sondern von den Statistikern des Internationalen Währungsfonds und korrigiert - nur einen Monat nach einem ohnehin schon skeptischen Jahreswirtschaftsausblick - die Erwartungen dramatisch zum Schlimmeren. Was noch vor einem halben Jahr als positive Nachricht vernommen worden wäre - der Ölpreis hat sich halbiert, Lebensmittel sind auch für die Armen wieder erschwinglich, und Inflationssorgen muss sich kaum jemand mehr machen -, wird heute zum Vorzeichen einer schweren Krise. Gäbe es die Schwellenländer nicht, sähe alles noch viel trauriger aus. Zumindest dort rechnen die Ökonomen noch mit einem einigermaßen ordentlichen Wachstum im kommenden Jahr 2009. Sehr gut im Rennen liegt Lateinamerika mit seinen beiden Lokomotiven in Sachen Peru und Panamá. Peru und Panama mit jeweils 7% BIP-Zuwachs werden im laufenden Jahr laut der Uno-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (Cepal) die Stars in Sachen Wirtschaftswachstum der Region sein.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Lateinamerikas werde um 4,7% steigen, prognostiziert die Cepal in ihrem jüngsten Bericht. Damit läge das Wachstum zwar einen Prozentpunkt niedriger als im Vorjahr. Doch der Aufschwung in Lateinamerikas Ökonomien hält im sechsten Jahr in Folge an. Lateinamerikanische Staaten wie Panamá können mit den Wachstumsraten der großen asiatischen Schwellenländer China und Indien konkurrieren, denen die Asiatische Entwicklungsbank für 2008 ein Wachstum von 10% beziehungsweise 7,4 % prognostiziert. In Staaten wie Panamá gibt es viele Möglichkeiten, sein Geld sicher und mit rational nachvollziehbaren Renditen für sich arbeiten zu lassen. Das Investment in Immobilien gehört dazu. Aber es gilt angesichts der paralysiert vor sich hinstarrenden dumpfbackigen Masse der Anleger der alte Satz: "Man kann die Pferde nur zur Tränke führen, saufen müssen sie schon alleine." Das allerdings tun viele derzeit und "kaufen, angesichts donnernder Kanonen" wie weiland der griechische Reeder Onassis. Die hohe Belegung der Flüge zu uns von Amsterdam aus belegt das. Die KLM erhöht deshalb nun sogar die Anzahl der Direktflüge zu uns auf fünf pro Woche. Nur die wenigsten investieren allein in einen Panamá Hut.
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 10 November 2008 )
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