"Oh wie schön ist Panamá!"Der kleine Staat Panamá, einst Teil Kolumbiens, zeichnet sich vor allem durch
eines aus: durch die schmalste (48 km) Landverbindung zwischen Nord-
und Südamerika.
1513 hatte der Spanier Vasco Nunez de Balboa als
erster Europäer die schwer zugängliche sumpfige Landenge zwischen
Karibik und Pazifik durchquert. 1855 verbanden die USA die beiden Meere
durch eine Eisenbahn. Für den Bau hatten sie Gastarbeiter angeheuert,
die es in 5 Jahren schafften, dafür allerdings einem Gerücht zufolge
einen hohen Preis zahlten: "Für jede Bahnschwelle ein toter Chinese."
Das
Ziel aber, den Seeweg von der Ost- zur Westküste der USA um rund 13.000
km zu verkürzen und den Seeleuten die Fahrt um das stürmische Kap Horn
zu ersparen, kam erst in Sicht, als eine französische Gesellschaft die
Bahnlinie von den Amerikanern erwarb und 1880 mit dem Durchstich der
Landenge begann. Die Pläne stammten von Ferdinand de Lesseps, dem
Erbauer des Suezkanals. Doch nach 9 Jahren ging die
Betreibergesellschaft bankrott. 80.000 französische Anleger hatten ihr
Geld, 20.000 Arbeiter ihr Leben in Panamas Dschungel verloren.
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Steuerparadies PanamáDie Vorteileder Republik Panamá als Steueroase resultieren vor allem aus ihrergünstigen Lage zu Nord- und Lateinamerika. Die Landeswährung ist seitmehr als einhundert Jahren der US-Dollar (offiziell heißt die Währung"Balboa" - der "Balboa" kommt aber eigenständig nur als Münze vor -),und man schützt das Bankgeheimnis. |
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 30 November 2009 )
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Freiheitliche DemokratieDie letzten Präsidentschaftswahlen in Panamá fanden im Jahr 2004 statt. Danach wurden diese Wahlen von einem halben Dutzend politischer Parteien angefochten.
Problemlos
und rechtsstaatlich wurde alles ohne jegliche Unruhe abgearbeitet, wie
es sich für eine stabile Demokratie gehört. Das sah alles weit besser
aus, als bei den nahezu zeitgleichen Wahlen in den USA mit dem Desaster
der Stimmauszählungen. |
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Ein Land ohne MilitärSeit dem
dramatischen Ende des Regimes von General Noriega im Jahr 1989
entschieden die Bürger von Panamá, daß kein Armeegeneral jemals wieder
eine Chance bekommt, sich zum Diktator zu ernennen. |
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