Steuerparadies PanamáDie Vorteileder Republik Panamá als Steueroase resultieren vor allem aus ihrergünstigen Lage zu Nord- und Lateinamerika. Die Landeswährung ist seitmehr als einhundert Jahren der US-Dollar (offiziell heißt die Währung"Balboa" - der "Balboa" kommt aber eigenständig nur als Münze vor -),und man schützt das Bankgeheimnis.
Es gibt keine Devisenkontrollen sowie keine Gewinnsteuern auf
Geschäfte, die im Ausland getätigt werden, keine Steuern auf
Dividenden, Zinsen, Gebühren etc., die im Ausland entstehen und dort
vereinnahmt werden, aber auch keine auf inländische Bankzinsen.
Doppelbesteuerungsabkommen liegen nicht vor - weshalb auch, wenn
Auslandseinnahmen gar nicht besteuert werden?
Auslandseinnahmen
unterliegen weder der Körperschaft- noch der Einkommensteuer. Bei
Auslandsgewinnen fallen nach dem Gesetz Nr. 9 vom 23. Dezember 1964 in
folgenden Fällen keine Steuern an:
- bei Fakturierung von Produkten, die im Ausland gehandelt werden
- bei Geschäftsführung im Ausland
- bei Ausschüttungen von Dividenden oder Beteiligungen im Ausland
- bei Einnahmen von Zinsen, Provisionen oder ähnlichen Gebühren aus Finanzgeschäften im Ausland.
Die Erbschaftsteuer wurde 1986 abgeschafft.
Auf
Vermögen in Panama selbst aber, einschließlich Anteilen an
Inlandsunternehmen, deren Werte überwiegend in Panama liegen, ist
Schenkungsteuer zu zahlen.
Die Freihandelszone von Panama ist
die größte der westlichen Welt, die zweitgrößte weltweit nach Hongkong.
Unternehmen dieser Freihandelszone Colón am Atlantik zahlen, sofern
ihre Güter physisch nicht in die Zone gelangen, noch nicht einmal die
niedrige Gewinnsteuer. Sie alle sind von Importzöllen befreit. Schon
der "Investment Incentives Act" aus dem Jahr 1957 regelte die Befreiung
von den Importzöllen und anderen Abgaben für ausländische Investoren in
Panama für die Dauer von 15 Jahren ab Begründung des Unternehmens.
Man kann sagen, daß Panama der
"Pionier der Dollarisation"anderer
Volkswirtschaften war. Ein Währungsrisiko für Gesellschaften, die von
Panama aus agieren, ist somit nicht gegeben - oder besser: das Risiko
ist identisch mit dem Risiko einer Gesellschaft mit Sitz in den USA. In
den letzten 40 Jahren hatte Panama eine Inflationsrate von weniger als
2% jährlich. Trotz der Wirtschaftskrisen in den umliegenden
lateinamerikanischen Staaten entwickelte sich Panamas Wirtschaft zu
einer der blühendsten in Lateinamerika.
Panama verfügt über das
modernste und erfolgreichste international Bankenzentrum in Lateinamerika.Mehr
als 85 Banken aus 35 Ländern haben sich dort niedergelassen. Panamas
neues Bankengesetz (Dekret Nr. 9) entspricht dem Standard der führenden
Finanzzentren der Welt. Trotz Übereinkommen mit der FATF und der OECD
erreichte es das panamesische Verhandlungsgeschick, das Bankgeheimnis
wirkungsvoll zu sichern; Panama hat sich nicht den Ast abgesägt, auf
dem es sitzt.
Das
"Investment Stability Law "(Law No. 54 vom 22. Juli 1998) garantiert jeder Gesellschaft ab Gründung für die Dauer von 10 Jahren, daß sie von keinen Gesetzesänderungen betroffen werden in den Bereichen
- Recht allgemein
- Steuern
- Zoll
- Arbeitsrecht .
Das Gesetz garantiert allen Investoren, egal ob In- oder Ausländer, gleiche Rechte.
Seit
Verabschiedung dieses Gesetzes sind schon wieder Milliardensummen von
Dollars an privaten Investitionsgeldern ins Land geflossen. Stabilität
macht sich bezahlt.
Das Gesetz Nr. 9 vom 24. Juni 1987 ermöglicht Investoren ohne übergroße Anstrengungen, einen panamesischen
Paß und Daueraufenthaltserlaubniszu erhalten; den Paß kann man als Investor auch erhalten, wenn man gar nicht daran denkt, sich in Panama aufzuhalten. |
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 30 November 2009 )
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