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Wirtschaftswachstum 2008 betrug + 9,2%

Nun ist es offiziell.
Fast überall auf der Welt waren die Wachstumszahlen schon für das Jahr 2008 am Ende enttäuschend ausgefallen. Nicht so in Panamá:
Panamás Wirtschaft ist im Jahr 2008 um stolze 9,2% gewachsen gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Die Zahlen wurden bekanntgegeben von der staatlichen "Contraloría General de la República".

Das panamaische Bruttoinlandsprodukt, gemessen auf der Grundlage der Preise im Jahr 1996, umfaßte im Jahr 2008 die Summe von US-Dollar 18,5581 Milliarden. Und das bei ca. 3 Millionen Einwohnern!

Auch im "Krisenjahr 2009" wird allgemein ein Wachstum geschätzt von um die +5%. Das wird erreicht werden trotz Umsatzverlusten in der Zollfreizone in Colón, bei der internationalen Schiffahrt (Panamá unterhält die größte Handelsflotte der Welt), einem Rückgang bei den Umschlägen in Panamás großen Häfen an beiden Ozeanen und natürlich angesichts weniger Passagen durch den Kanal.

Nicht nur von seinen Nachbarn wird Panamá beneidet um seine Inlandskonjunktur.
 
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Investment Grade stützt Immobilienmarkt

Bonds aus Panamá empfohlen

Das steht nicht irgendwo, das kann man nachlesen bei Bloomberg.

Alberto Bernal, Topanalyst von “Bulltick Capital Markets” in Miami, empfiehlt, brasilianische Anleihen auszuwechseln gegen Bonds aus Panamá. Es geht mithin um das Investment in den sog. “Emerging Market Bonds”.

Konkret empfiehlt Bernal, Panamá's 6.7% Zertifikat zu erwerben, das eine Laufzeit hat bis zum Jahr 2036. Auf dieses sollte man wechseln und folgerichtig den brasilianischen 7.125% Bonds mit einer Laufzeit bis ins Jahr 2037 verkaufen. Panamá sei gegenüber den weltwirtschaftlichen Turbulenzen weniger anfällig als Brasilien, insbesondere in Zeiten wieder fallender Rohstoffpreise.

  • Panamás internationales Rating

als Schuldner steht kurz davor angehoben zu werden auf

  • Investment Grade (umfaßt Anleihen mit Investmentqualität, die sich in der Rating-Skala von Aaa/AAA bis Baa/BBB ausdrücken).

Als Qualitätsmerkmale für Anlagen sind Investment Grades gleichbedeutend mit den Begriffen “Top Ratings” und “Bank Quality”, die zum Beispiel das "Wall Street Journal Europe" regelmäßig unter der Bezeichnung “Investment-Grade US Bonds” publiziert.
Derzeit wird Panamá noch eingestuft mit Ba1 (Moody's Investors Service) und BB+ (Standard & Poor's), was jeweils nur eine Ebene unter dem Investment Grade liegt. Und diese eine letzte Ebene wird nach allgemeiner Auffassung - wenn schon nicht zum Ende des laufenden Jahres angesichts der eigenen Unsicherheit der aktuell heftig angegriffenen Ratingagenturen -  übersprungen werden.

Wie ist das möglich, obgleich das nur 3 Millionen Einwohner zählende Land nicht einmal über nennenswerte Rohstoffe verfügt wie Rußland oder eben Brasilien?

Trotz des weltwirtschaftlich schwierigen Jahres wird Panamás Wirtschaft auch im laufenden Jahr um ca. 8% wachsen und ist damit neben Peru das weiter am stärksten wachsende Land Lateinmarikas. Im abgelaufenen Jahr wuchs Panamás Wirtschaft sogar um 11,2% und lag damit praktisch gleichauf mit China. Der Ausbau des Kanals zwischen Atlantik und Pazifik wird das Wirtschaftswachstum weiter und dauerhaft stark vorwärtstreiben. Außerdem ist der Dollar in Panamá seit mehr als 100 Jahren die offizielle Landeswährung.

  • Anleihen aus den Schwellenländern

konnten sich im Gegensatz zu

  • Anleihen aus den hoch entwickelten Ländern

behaupten, zumindest haben sie trotz schwacher globaler wirtschaftlicher Entwicklung noch nichts eingebüßt.

Mexiko, Rußland und Brasilien emittieren beständig mehr Schulden an den internationalen Bondmärkten und Fondsmanager kommen an diesen Ländern seit langem nicht mehr vorbei. Diese Regionen profitieren von boomenden Rohstoffen, was die Volkswirtschaften stärkt und Staatsschulden reduziert. Der Boom bei Öl, Eisenerz oder Soja war sogar so stark, daß Brasilien oder Rußland nunmehr bedeutende Reserven an US-Dollar und Euro halten. Oft sind diese Reserven aber auch wieder schnell ausgegeben, man beachte das jüngste „Beispiel Rußland“ und die Folgen des Einmarsches in Georgien – internationale Anleger flüchteten aus russischen Investments, die russische Zentralbank mußte Löcher stopfen.

In diesen handverlesenen Kreis der Länder, von denen man Bonds risikolos kaufen kann, tritt jetzt auch Panamá ein.

Die Argumente für diese Anlageklasse sind nur schwer von der Hand zu weisen. Das fundamentale Bild hat sich verbessert. Zinstitel aus den Schwellenländern korrelieren zudem nicht stark mit Aktien oder anderen Anleiheklassen. Demnach fügen Schwellenländerengagements über festverzinsliche Wertpapiere wertvolle Diversifikation einem Portfolio zu.

  • Panamás Bond auf das Jahr 2036 kann laut JPMorgan derzeit erworben werden zu 101,50 Cents, so da sich auf dieser Grundlage ein Jahreszins errechnet von 6,58%.
  • Brasiliens Zertifikat auf das Jahr 2037 ist für 111,25 Cents zu erwerben, was einer Verzinsung entspricht von 6,30%.

Ein steigendes Zinsniveau belastet Anleihepreise. Brasilien und Mexiko mit ihren Latinowährungen haben ihre Zinssätze bereits angehoben.

Panamá hingegen ist an die USA gekoppelt mit seinem Dollar.

Und was hat dieser Beitrag auf einer Immobilienseite verloren?

Sehr viel!

Welcher Investor in eine Immobilie will in einem wirtschaftlich schwachen Land investieren oder in einem Land, dessen Wirtschaft zu stark vom Immobilienmarkt abhängig ist oder war? Wir blicken derzeit in diesem Zusammenhang auf Spanien, damit sogar auf ein Land der sog. "Ersten Welt".

Wenn die "Ampel" eines Landes so augenscheinlich auf "Grüne Welle" geschaltet ist, wie das in Panamá mit seinen noch immer moderaten Immobilienpreisen der Fall ist, dann stellt das ein eindeutiges Kaufsignal dar. Und der Hinweis auf Erreichen des Investment Grade bei den führenden internationalen Ratingagenturen wie die Empfehlung renommierter Analysten, panamaische Bonds gegen brasilianische auszutauschen zeigt an, daß die "Grüne Welle" noch lange Zeit anhalten wird in diesem außergewühnlichen Land.

Eine hochinteressante Symbiose:

Ein mit hoher Sicherheit wachsendes Schwellenland mit der Rückversicherung einer Währung eines Landes der 1. Welt.

Letzte Aktualisierung ( Monday, 23 February 2009 )
 
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