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Investment Grade stützt Immobilienmarkt
Bonds aus Panamá empfohlenDas steht nicht irgendwo, das kann man nachlesen bei Bloomberg.
Alberto
Bernal, Topanalyst von “Bulltick Capital Markets” in Miami, empfiehlt,
brasilianische Anleihen auszuwechseln gegen Bonds aus Panamá. Es geht
mithin um das Investment in den sog. “Emerging Market Bonds”. Konkret empfiehlt Bernal, Panamá's 6.7% Zertifikat zu erwerben, das
eine Laufzeit hat bis zum Jahr 2036. Auf dieses sollte man wechseln und
folgerichtig den brasilianischen 7.125% Bonds mit einer Laufzeit bis
ins Jahr 2037 verkaufen. Panamá sei gegenüber den weltwirtschaftlichen
Turbulenzen weniger anfällig als Brasilien, insbesondere in Zeiten
wieder fallender Rohstoffpreise. - Panamás internationales Rating
als Schuldner steht kurz davor angehoben zu werden auf
- Investment Grade (umfaßt Anleihen mit Investmentqualität, die sich in der Rating-Skala von Aaa/AAA bis Baa/BBB ausdrücken).
Als
Qualitätsmerkmale für Anlagen sind Investment Grades gleichbedeutend
mit den Begriffen “Top Ratings” und “Bank Quality”, die zum Beispiel
das "Wall Street Journal Europe" regelmäßig unter der Bezeichnung
“Investment-Grade US Bonds” publiziert. Derzeit wird Panamá noch
eingestuft mit Ba1 (Moody's Investors Service) und BB+ (Standard &
Poor's), was jeweils nur eine Ebene unter dem Investment Grade liegt.
Und diese eine letzte Ebene wird nach allgemeiner Auffassung - wenn schon nicht zum Ende
des laufenden Jahres angesichts der eigenen Unsicherheit der aktuell heftig angegriffenen Ratingagenturen - übersprungen werden. Wie
ist das möglich, obgleich das nur 3 Millionen Einwohner zählende Land
nicht einmal über nennenswerte Rohstoffe verfügt wie Rußland oder eben
Brasilien?
Trotz des weltwirtschaftlich schwierigen Jahres
wird Panamás Wirtschaft auch im laufenden Jahr um ca. 8% wachsen und
ist damit neben Peru das weiter am stärksten wachsende Land
Lateinmarikas. Im abgelaufenen Jahr wuchs Panamás Wirtschaft sogar um
11,2% und lag damit praktisch gleichauf mit China. Der Ausbau des
Kanals zwischen Atlantik und Pazifik wird das Wirtschaftswachstum
weiter und dauerhaft stark vorwärtstreiben. Außerdem ist der Dollar in
Panamá seit mehr als 100 Jahren die offizielle Landeswährung.
- Anleihen aus den Schwellenländern
konnten sich im Gegensatz zu - Anleihen aus den hoch entwickelten Ländern
behaupten, zumindest haben sie trotz schwacher globaler wirtschaftlicher Entwicklung noch nichts eingebüßt. Mexiko,
Rußland und Brasilien emittieren beständig mehr Schulden an den
internationalen Bondmärkten und Fondsmanager kommen an diesen Ländern
seit langem nicht mehr vorbei. Diese Regionen profitieren von boomenden
Rohstoffen, was die Volkswirtschaften stärkt und Staatsschulden
reduziert. Der Boom bei Öl, Eisenerz oder Soja war sogar so stark, daß
Brasilien oder Rußland nunmehr bedeutende Reserven an US-Dollar und
Euro halten. Oft sind diese Reserven aber auch wieder schnell
ausgegeben, man beachte das jüngste „Beispiel Rußland“ und die Folgen
des Einmarsches in Georgien – internationale Anleger flüchteten aus
russischen Investments, die russische Zentralbank mußte Löcher stopfen. In diesen handverlesenen Kreis der Länder, von denen man Bonds risikolos kaufen kann, tritt jetzt auch Panamá ein. Die
Argumente für diese Anlageklasse sind nur schwer von der Hand zu
weisen. Das fundamentale Bild hat sich verbessert. Zinstitel aus den
Schwellenländern korrelieren zudem nicht stark mit Aktien oder anderen
Anleiheklassen. Demnach fügen Schwellenländerengagements über
festverzinsliche Wertpapiere wertvolle Diversifikation einem Portfolio
zu. - Panamás Bond auf das Jahr 2036 kann laut JPMorgan
derzeit erworben werden zu 101,50 Cents, so da sich auf dieser
Grundlage ein Jahreszins errechnet von 6,58%.
- Brasiliens Zertifikat auf das Jahr 2037 ist für 111,25 Cents zu erwerben, was einer Verzinsung entspricht von 6,30%.
Ein
steigendes Zinsniveau belastet Anleihepreise. Brasilien und Mexiko mit
ihren Latinowährungen haben ihre Zinssätze bereits angehoben. Panamá hingegen ist an die USA gekoppelt mit seinem Dollar. Und was hat dieser Beitrag auf einer Immobilienseite verloren? Sehr viel! Welcher Investor in eine Immobilie will in einem wirtschaftlich schwachen Land investieren oder in einem Land, dessen Wirtschaft zu stark vom Immobilienmarkt abhängig ist oder war? Wir blicken derzeit in diesem Zusammenhang auf Spanien, damit sogar auf ein Land der sog. "Ersten Welt". Wenn die "Ampel" eines Landes so augenscheinlich auf "Grüne Welle" geschaltet ist, wie das in Panamá mit seinen noch immer moderaten Immobilienpreisen der Fall ist, dann stellt das ein eindeutiges Kaufsignal dar. Und der Hinweis auf Erreichen des Investment Grade bei den führenden internationalen Ratingagenturen wie die Empfehlung renommierter Analysten, panamaische Bonds gegen brasilianische auszutauschen zeigt an, daß die "Grüne Welle" noch lange Zeit anhalten wird in diesem außergewühnlichen Land.
Eine hochinteressante Symbiose: Ein mit hoher Sicherheit wachsendes Schwellenland mit der Rückversicherung einer Währung eines Landes der 1. Welt. |