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Wirtschaftswachstum 2008 betrug + 9,2%

Nun ist es offiziell.
Fast überall auf der Welt waren die Wachstumszahlen schon für das Jahr 2008 am Ende enttäuschend ausgefallen. Nicht so in Panamá:
Panamás Wirtschaft ist im Jahr 2008 um stolze 9,2% gewachsen gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Die Zahlen wurden bekanntgegeben von der staatlichen "Contraloría General de la República".

Das panamaische Bruttoinlandsprodukt, gemessen auf der Grundlage der Preise im Jahr 1996, umfaßte im Jahr 2008 die Summe von US-Dollar 18,5581 Milliarden. Und das bei ca. 3 Millionen Einwohnern!

Auch im "Krisenjahr 2009" wird allgemein ein Wachstum geschätzt von um die +5%. Das wird erreicht werden trotz Umsatzverlusten in der Zollfreizone in Colón, bei der internationalen Schiffahrt (Panamá unterhält die größte Handelsflotte der Welt), einem Rückgang bei den Umschlägen in Panamás großen Häfen an beiden Ozeanen und natürlich angesichts weniger Passagen durch den Kanal.

Nicht nur von seinen Nachbarn wird Panamá beneidet um seine Inlandskonjunktur.
 
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Entwicklung des Immobilien-Marktes

2007 hatte Panamá ein Wirtschaftswachstum von mehr als 11%, selbst 2008 endete noch mit 9,2%. Und wenn im laufenden Jahr die Welt in wirtschaftliche Tristesse verfällt, erreicht Panamá noch immer ein Wirtschaftswachstum von +5%. Wer durch Panamás Einkaufsstraßen flaniert, kann nicht auf die Idee kommen, daß die Welt sich in einer Wirtschaftskrise befindet, stellt "Latin Business Chronicle" fest.

Die Zeitung befaßt sich aktuell mit dem Immobilienmarkt und den Banken in Panamá. Die Banken wären extrem liquide. Gleichwohl werden Kredite nur zurückhaltend vergeben. Die - in Schwierigkeiten geratenen - ausländischen Banken mit Tochtergesellschaften im Land verhalten sich extrem restriktiv. Dabei muß man wissen, daß die HSBC sogar Marktführer in Panamá geworden ist, nachdem man die bis dahin größte Bank Panamás aufgekauft hatte (Banistmo).

Die Kreditvergabekriterien für den Immobilienmarkt wurden folgerichtig verschärft. Betroffen sind geplante Projekte oder diejenigen, die gerade in der Startphase standen. Die Eigenmittel müssen schon erheblich sein, etwa in Form von einer Quote von 70% hinsichtlich des Vorabverkaufs. Werden Kosten überschritten, trägt das allein der Entwickler.

Weniger betroffen ist die Finanzierung von Projekten für die einheimischen Käuferkreise, also Wohneinheiten im Preissegment bis zu USD 100.000.

Obwohl von Krise in Panamá keine Rede sein kann, wird auf die Preise von hochwertigen Immobilien Druck ausgeübt werden, es wird zu Preiseinbrüchen kommen. Die ausländischen Käufer sind krisenbedingt weniger. Aber die Preisabschläge - auch bei Neubauten aufgrund deutlich nachgebender Materialkosten - sollte Ausländer mittelfristig sogar verstärkt anziehen. Panamá bleibt ein hochinteressanter Immobilienmarkt mit großer Zukunft als Pensionärsparadies und wirtschaftliche Drehscheibe für ganz Lateinamerika.

Für US-Amerikaner wie zahlreiche lateinamerikanische Staatsangehörige anderer Länder bleibt Panamá ein sehr kostengünstiges Land mit hoher wirtschaftlicher und politischer Sicherheit - schön ist das Land auch noch.

So der "Latin Business Chronicle".

Preisdruck auf hochwertige Immobilien

Jesse Levin von "Archers Group Investment" weist darauf hin, daß während des Immobilienbooms vor drei Jahren in Panamá viele ausländische Investoren Verträge geschlossen hatten, mit denen sie sich am Vorabverkauf von hochwertigen Immobilien beteiligten in der Erwartung, diese zu höheren Preisen wieder veräußert zu haben, bevor die nächste Zahlungsverpflichtung kommt. Das erweist sich nun als Fehlspekulation. Oft können die Zahlungsverpflichtungen überhaupt nicht mehr erfüllt werden.

J.P. King, ein US-Auktionshaus, denkt, daß es bis Ende April hinreichend viele derartiger panamaischer Fälle auf dem Tisch habe, um eine Versteigerung durchführen zu können. Und die Lage wird sich im Laufe der Jahres noch verschärfen. Im Oktober könnte die nächste Versteigerungsrunde beginnen.

Fazit:

Herausragende Chancen in Panamá für Investoren im Immobiliensektor im laufenden Jahr 2009. Die Preise dieses Jahres sollte man nutzen. Und eine Immobilie schützt - neben Gold und Silber - als Sachwert noch immer am besten gegen Vermögensverlust durch Hyperinflation oder gar Währungsreform. Wer auf Vermögenssicherung durch Sachwertinvestments in diesen Tagen der "unheimlichen Geldvermehrung" verzichtet, könnte in dieser turbulenten Zeit bald mit sehr leeren Händen dastehen.
Letzte Aktualisierung ( Monday, 23 February 2009 )
 
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