Entwicklung des Immobilien-Marktes
2007 hatte Panamá ein Wirtschaftswachstum von mehr als 11%, selbst 2008
endete noch mit 9,2%. Und wenn im laufenden Jahr die Welt in
wirtschaftliche Tristesse verfällt, erreicht Panamá noch immer ein
Wirtschaftswachstum von +5%. Wer durch Panamás Einkaufsstraßen
flaniert, kann nicht auf die Idee kommen, daß die Welt sich in einer
Wirtschaftskrise befindet, stellt "Latin Business Chronicle" fest.
Die Zeitung befaßt sich aktuell mit dem Immobilienmarkt und den Banken
in Panamá. Die Banken wären extrem liquide. Gleichwohl werden Kredite
nur zurückhaltend vergeben. Die - in Schwierigkeiten geratenen -
ausländischen Banken mit Tochtergesellschaften im Land verhalten sich
extrem restriktiv. Dabei muß man wissen, daß die HSBC sogar Marktführer
in Panamá geworden ist, nachdem man die bis dahin größte Bank Panamás
aufgekauft hatte (Banistmo).
Die Kreditvergabekriterien für den Immobilienmarkt wurden folgerichtig
verschärft. Betroffen sind geplante Projekte oder diejenigen, die
gerade in der Startphase standen. Die Eigenmittel müssen schon
erheblich sein, etwa in Form von einer Quote von 70% hinsichtlich des
Vorabverkaufs. Werden Kosten überschritten, trägt das allein der
Entwickler.
Weniger betroffen ist die Finanzierung von Projekten für die
einheimischen Käuferkreise, also Wohneinheiten im Preissegment bis zu
USD 100.000.
Obwohl von Krise in Panamá keine Rede sein kann, wird auf die Preise
von hochwertigen Immobilien Druck ausgeübt werden, es wird zu
Preiseinbrüchen kommen. Die ausländischen Käufer sind krisenbedingt
weniger. Aber die Preisabschläge - auch bei Neubauten aufgrund deutlich
nachgebender Materialkosten - sollte Ausländer mittelfristig sogar
verstärkt anziehen. Panamá bleibt ein hochinteressanter Immobilienmarkt
mit großer Zukunft als Pensionärsparadies und wirtschaftliche
Drehscheibe für ganz Lateinamerika.
Für US-Amerikaner wie zahlreiche lateinamerikanische Staatsangehörige
anderer Länder bleibt Panamá ein sehr kostengünstiges Land mit hoher
wirtschaftlicher und politischer Sicherheit - schön ist das Land auch
noch.
So der "Latin Business Chronicle".
Preisdruck auf hochwertige Immobilien
Jesse Levin von "Archers Group Investment" weist darauf hin, daß
während des Immobilienbooms vor drei Jahren in Panamá viele
ausländische Investoren Verträge geschlossen hatten, mit denen sie sich
am Vorabverkauf von hochwertigen Immobilien beteiligten in der
Erwartung, diese zu höheren Preisen wieder veräußert zu haben, bevor
die nächste Zahlungsverpflichtung kommt. Das erweist sich nun als
Fehlspekulation. Oft können die Zahlungsverpflichtungen überhaupt nicht
mehr erfüllt werden.
J.P. King, ein US-Auktionshaus, denkt, daß es bis Ende April
hinreichend viele derartiger panamaischer Fälle auf dem Tisch habe, um
eine Versteigerung durchführen zu können. Und die Lage wird sich im
Laufe der Jahres noch verschärfen. Im Oktober könnte die nächste
Versteigerungsrunde beginnen.
Fazit:
Herausragende Chancen in Panamá für Investoren im
Immobiliensektor im laufenden Jahr 2009. Die Preise dieses Jahres
sollte man nutzen. Und eine Immobilie schützt - neben Gold und Silber -
als Sachwert noch immer am besten gegen Vermögensverlust durch
Hyperinflation oder gar Währungsreform. Wer auf Vermögenssicherung
durch Sachwertinvestments in diesen Tagen der "unheimlichen
Geldvermehrung" verzichtet, könnte in dieser turbulenten Zeit bald mit
sehr leeren Händen dastehen. |
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Letzte Aktualisierung ( Monday, 23 February 2009 )
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